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Natur in Brasilien




Vegetation 


Nahezu das gesamte Amazonasbecken und ein Teil der Ostküste sind mit immergrünem tropischen Regenwald bedeckt. Im Westen Zentralbrasiliens schließt sich eine Zone mit laubabwerfendem Feuchtwald an, die in die feuchtsavannenähnlichen ,,Campos cerrados" mit Gesträuch und lederblättrigen Bäumen sowie in Grasfluren übergeht. Die früher im Süden und Südosten verbreiteten Nadelbäume sind durch Raubbau nahezu vernichtet. Für den östlichen Teil Zentralbrasilien ist die ,,Caatinga" mit teilweise dornigen Bäumen und Dornensträuchern typisch. Im extrem wasserarmen Nordosten hat sich der ,,Sertão" ausgebreitet, eine überwiegend bewachsene Halbwüste.

Natur und Umwelt


Brasilien gehört zu den Ländern der Erde mit dem höchsten Artenreichtum an Tieren und Pflanzen. Die meisten Tier- und Pflanzenarten finden sich im Norden des Landes, der grösstenteils vom immergrünen tropischen Regenwald bedeckt ist und im Pantanal, dem grössten Schwemmlandgebiet der Erde.

Brasilien steht unter starkem internationalen Druck der Umweltschützer, die dem Land die leichtfertige Zerstörung des Regenwaldes vorwerfen. Jährlich werden 10'000 km2 dieser Waldfläche durch Brandrodung und Abholzung für Landgewinnung, Viehwirtschaft und die Nutung natürlicher Ressourcen zerstört. So begann man Anfang der sechziger Jahre damit, bestimmte Regionen unter Naturschutz zu stellen und richtete die ersten Naturschutzgebiete ein.

Man unterscheidet zwischen "Reservas Biologicas", das sind Biologische Schutzgebiete, die man nur mit einer Spezialerlaubnis betreten darf, und "Parques Nacionais", das sind Nationalparks, die der Öffentlichkeit zugänglich sind. Besonders die Gebiete im Norden und Inneren des Landes sind schwer zu erreichen und touristisch unerschlossen. Es ist daher ratsam, Ausflüge unter sachkundiger Führung eines Reiseunternehmens zu machen.